Zu einem Brandmelderalarm in einem größeren Wohnobjekt in Wagram wurde die Freiwillige Feuerwehr St. Pölten-Wagram am Freitag, 25. September 2026, alarmiert. In einem gewerblich genutzten Teil des Gebäudes war es zu einer Dampfentwicklung gekommen, wodurch gleich zwei Brandmelder ausgelöst hatten – einer direkt im betroffenen Bereich sowie ein weiterer in der Lüftungsanlage. Entsprechend sorgte die zusätzliche Alarmmeldung „2 Kriterien“ in der Anfangsphase durchaus für etwas mehr Adrenalin in den Körpern der anrückenden FF-Mitgliedern. Vor Ort konnte dann rasch Entwarnung gegeben werden: Es bestand keine Brandgefahr. Nach einer umfassenden Kontrolle und dem Rückstellen der Brandmeldeanlage konnte die FF nach rund einer Stunde wieder ins Feuerwehrhaus einrücken – und für die Mitglieder ging es anschließend zurück ins Büro bzw. an den Arbeitsplatz.
Morgen: Atemschutztraining im “Brandhaus”
Passend dazu steht für zehn unserer Mitglieder bereits morgen die nächste intensive Ausbildung auf dem Programm: Im NÖ Feuerwehr- und Sicherheitszentrum werden sie eine Heißfeuerausbildung absolvieren. Den Vormittag verbringen sie im dortigen „Brandhaus“, einer modernen Ausbildungsstätte, in der unter realitätsnahen Bedingungen unterschiedliche Einsatzszenarien bei Bränden in Gebäuden trainiert werden können. Denn auch wenn der heutige Einsatz glimpflich ausgegangen ist, gilt es, für die nächste „heiße Herausforderung“ bestmöglich vorbereitet zu sein.
