Halb 6 Uhr früh am Sonntag, 19. April 2026 – normalerweise liegt man um diese Zeit noch im Bett und dreht sich nochmals gemütlich um. Allerdings nicht, wenn man bei der freiwilligen Feuerwehr ist… Eine automatische Gefahrenmeldeanlage hatte im NÖ Regierungsviertel einen vermeintlichen Ammoniak-Austritt gemeldet. Daraufhin wurde die FF St. Pölten-Wagram gemeinsam mit der Betriebsfeuerwehr NÖ Landhaus (örtlich-zuständig) und der FF St. Pölten-Stadt zum Schadstoffeinsatz alarmiert.
Gemäß Ausrückeordnung setzten sich wenig später das Rüstlöschfahrzeug und das Mannschaftstransportfahrzeug mit den gasdichten Chemikalienschutzanzügen in Marsch. Vor Ort wurden unsere Kräfte vom Einsatzleiter der Betriebsfeuerwehr in die Lage eingewiesen und informiert, dass glücklicherweise keine gefährliche Ammoniak-Konzentration durch Messgeräte feststellbar war.
Somit konnten wir wieder einrücken und die Einsatzbereitschaft herstellen – in diesem Fall mussten allerdings keine Geräte versorgt, Löschwassertanks aufgefüllt oder Atemschutzmasken gereinigt werden. Viel wichtiger an diesem frühen Sonntagmorgen war es, im Feuerwehrhaus für eine ordentliche Koffeinzufuhr für die Feuerwehrleute zu sorgen…










